Osteopathie im Therapiezentrum Snoek

Osteopathie

Osteopathie im Therapiezentrum Snoek

Osteopathie

Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Methode zur Untersuchung und Behandlung des Körpers.

 

Im Mittelpunkt steht die gezielte Arbeit mit Geweben und Organen, um deren Beweglichkeit zu fördern und Zusammenhänge zwischen Bewegungseinschränkungen und Krankheitsbildern zu erkennen.

 

Der Begriff manuell bedeutet, dass die Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgt. Dabei werden verschiedene Strukturen wie Nerven, Muskeln, Knochen und Organe – etwa die Darmperistaltik, die Atmung oder die Bewegungen der Nieren – sowie die Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Gehirnflüssigkeit) in ihrer natürlichen Dynamik betrachtet und behandelt.

 

Die Osteopathie stützt sich auf fundierte Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Biologie und legt besonderen Wert auf das Verständnis der komplexen Wechselwirkungen innerhalb des Körpers.

So begleiten wir Sie osteopathisch

 

Nach Vereinbarung eines ersten Termins nehmen wir uns Zeit, Ihre Beschwerden ausführlich zu besprechen. Anschließend erfolgt eine umfassende osteopathische Untersuchung, die Bewegungsapparat, Organsystem und das craniosacrale System einbezieht. Auf dieser Grundlage entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan. Im Mittelpunkt steht die manuelle Therapie – ergänzt, wenn sinnvoll, durch Hinweise zu Haltung, Ernährung oder Entspannung. Ziel ist es stets, die Selbstheilungskräfte des Körpers gezielt zu unterstützen. In der Regel empfehlen wir einen Folgetermin nach etwa zwei bis acht Wochen.

 

Die osteopathische Behandlung wird von erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten wie Peter Snoek durchgeführt, der seine sechsjährige Ausbildung am renommierten College Sutherland in Amsterdam mit dem Abschluss D.O. absolvierte und zudem Heilpraktiker ist. Die Osteopathie wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründet, der die enge Verbindung körperlicher Systeme als Grundlage für Diagnose und Therapie sah – ein Ansatz, der in den USA seit 1966 gesetzlich der Schulmedizin gleichgestellt ist.

Ganzheitlicher Ansatz der Osteopathie

 

Der Mensch ist eine funktionelle Einheit – Körper, Geist und Seele beeinflussen sich wechselseitig. Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte, deren Gleichgewicht entscheidend für Gesundheit ist.

 

Die Osteopathie betrachtet drei miteinander verbundene Systeme:

 

  • Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Gelenke)
  • Innere Organe mit Gefäß- und Lymphsystem
  • Cranio-Sakrales System (Schädel, Wirbelsäule, Nerven, Gehirnflüssigkeit)

 

Beschwerden können ihre Ursache in einem anderen Bereich haben als dort, wo sie spürbar sind. Deshalb behandelt die Osteopathie stets den ganzen Menschen – nicht nur einzelne Symptome.

Anwendungsgebiete der Osteopathie

 

Das Einsatzspektrum der Osteopathie ist vielfältig – insbesondere bei Beschwerden, für die es in der klassischen Schulmedizin oft keine klare Ursache oder nachhaltige Lösung gibt. Beispiele für typische Behandlungsanlässe sind:

 

  • Beschwerden des Bewegungsapparats, wie Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen, Tennisarm, Spannungskopfschmerzen oder Schwindel
  • Störungen im Verdauungstrakt oder Menstruationsbeschwerden
  • Behandlungen bei Säuglingen und Kindern, z. B. bei anhaltendem Schreien, Blähungen oder asymmetrischer Körperhaltung

 

Bitte beachten Sie: Osteopathie ersetzt keine schulmedizinische Behandlung bei strukturellen Erkrankungen wie Tumoren, Multipler Sklerose oder nach Schlaganfällen.

Kostenüberblick

 

  • Eine osteopathische Behandlung kostet 110 €
  • Beihilfeversicherten werden die Kosten in der Regel zu 100 % durch ihre private Krankenversicherung erstattet

 

Die Techniker Krankenkasse (TK) bezuschusst bis zu drei Behandlungen pro Kalenderjahr. Voraussetzung ist ein Privatrezept vom Arzt. Erstattet werden 80 % der Kosten, maximal jedoch 40 € pro Sitzung.

 

Die Rechnung begleichen Sie zunächst selbst und reichen diese zusammen mit dem Originalrezept bei der TK ein. Die Erstattung erfolgt anschließend durch die Krankenkasse. Dank der Heilpraktiker-Zulassung von Peter Snoek können Sie bei uns auch ohne ärztliche Verordnung osteopathisch behandelt werden.

Geschichte der Osteopathie

Grundleger der Osteopathie ist Andrew Taylor Still, ein amerikanischer Arzt. 1892 gründete er „The American School of Osteopathie“. Seinen Gedanken folgend sind die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Systemen eine wichtige Erkenntnis für die Untersuchung und Behandlung der Patienten. Seit 1966 ist der Osteopathie in den U.S.A. gesetzlich gleichberechtigt gegenüber der regulären Medizin.

Ausgangspunkte

 

Der Mensch ist eine biologische Einheit, in der sich Systeme untereinander beeinflussen (Körper, Geist und Seele). Der Körper besteht aus Gewebestrukturen, deren Form und Funktion unmittelbar miteinander verbunden sind. Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte, Störungen des Gleichgewichtes führen zur Krankheit.

Innerhalb dieser Prinzipien der Osteopathie wird der Körper in drei voneinander abhängigen Systemen unterteilt:

 

  • Der Bewegungsapparat (Knochen, Muskulatur, Gelenke)
  • Die inneren Organe mit Blutgefäßen und Lymphsystem
  • Das Cranio-Sacrale System (Schädel, Wirbelsäule, Nervensystem und Gehirnflüssigkeitszirkulation)

Diese Zusammenhänge können auf mechanischer, neurologischer und zirkulatorischer Ebene herausgefunden werden. Es ist gut möglich, dass der Osteopath in einem anderen Gebiet behandelt, als in dem die Beschwerden sind.
Da der Mensch eine funktionelle Einheit ist (in physischem wie psychischem Sinn), wird der ganze Mensch behandelt und nicht nur seine Krankheiten oder Symptome.